Dark Heroine – Dinner mit einem Vampir

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dark heroine abigail gibbs
kategorie: Buch
genre: Fantasy
autor: Abigail Gibbs
verlag: Piper

Format: Hardcover, Klappenbroschur: 608 Seiten
VÖ: 14.04.2014
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-492-70297-3
Kaufpreis: 16,99 €

Abigail Gibbs ist erst 18 Jahre alt und hat einen Vampirroman verfasst. 17 Millionen Fans, ein Riesen-Hype um das Buch und der Status „Bestseller“. Doch was steckt hinter „Dark Heroine“? Das Buch handelt natürlich, wie der Titel es schon sagt, von Vampiren. Und wie man sich schon denken kann, sind wahrscheinlich auch Menschen darin verwickelt. Genau richtig! „Dark Heroine“ ist mehr oder weniger eine Liebesromanze mit einigen Turbulenzen zwischen einem männlichen Vampir und einer entführten jungen, menschlichen Lady.

Dass Abigail erst 18 ist, spürt man deutlich während des Lesens. Alle Figuren wirken überdimensioniert jugendlich und unreif, egal welches Alter. Dass dies bei Vampiren mit langer Lebenserfahrung nicht ganz passt, ist Abigail vielleicht nicht ganz klar gewesen.

Desweiteren wird ein sehr großer Schwerpunkt auf die zwischenmenschlichen und -vampirischen Beziehungen gelegt, was leider des Öfteren in eine etwas platte, kitschige und überdramatisierte Lovestory abdriftet. Zum Glück sind die Vampire als harte, unnachgiebige und teils sehr tierische Wesen dargestellt, was den Kitschfaktor immer wieder reduziert und dem Ganzen mehr Ernsthaftigkeit und Realismus verleiht. Auch die Hintergrundgeschichte ist interessant und einfallsreich, auch wenn sie erst gegen Ende des Buches so richtig spannend wird und sich aufklärt.

Die Wahl einer abwechselnden Ich-Perspektive zwischen den beiden Hauptprotagonisten als Erzählweise ist Geschmackssache, sollte aber sehr gut konzipiert sein. Bei „Dark Heroine“ ist dies nicht der Fall. Das Lesen gestaltet sich dadurch etwas anstrengender, zumal auch nicht immer sofort eindeutig erkennbar ist, wessen Blickpunkt gerade dargestellt wird, wenn man die Kapitelüberschriften nicht mitliest.

Nun stellt sich die Frage: Ist „Dark Heroine“ ein billiger Abklatsch von „Twilight“, „Teenwolve“ und Co.? Nein. Auch wenn die Liebesbeziehung etwas erwachsener und weniger kitschig hätte dargestellt werden können, so ist die Gestaltung der Vampire doch durchaus gut und annehmbar und auch die Story hat mehr Substanz und Reife. (3,5/5)

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